Fidelity und Canary bringen mit DTCC-gelisteten Altcoin-ETFs Bewegung in die Kryptomärkte, während sich die SEC-Entscheidung verzögert.
Fidelity und Canary sind ihrem Ziel, altcoin-fokussierte Exchange-Traded Funds (ETFs) in den Vereinigten Staaten auf den Markt zu bringen, einen Schritt näher gekommen.
Am 11. September hat die Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) stillschweigend drei Spot-ETF-Produkte, darunter Fidelitys Solana ETF (FSOL), Canarys HBAR ETF (HBR) und Canarys XRP ETF (XRPC), auf ihrer Plattform gelistet.
Die Listung entspricht keiner behördlichen Genehmigung. Vielmehr stellt sie einen Teil des routinemäßigen Vorbereitungsprozesses dar, den Emittenten vor einem möglichen Marktdebüt abschließen müssen.
Dennoch hat diese Entwicklung die Aufmerksamkeit der Krypto-Community auf sich gezogen, die sie als Zeichen dafür sieht, dass die Emittenten ernsthaft daran interessiert sind, diese Fonds auf den Markt zu bringen, sobald die Securities and Exchange Commission (SEC) die Erlaubnis erteilt.
Bloomberg ETF-Analyst Eric Balchunas hob die Bedeutung dieser Entwicklung hervor und merkte an, dass es selten vorkommt, dass Ticker das DTCC-System erreichen, ohne letztlich auf den Markt zu kommen.
Dieser prozedurale Fortschritt schlug sich schnell im Handelsgeschehen nieder. Solana stieg innerhalb von 24 Stunden um mehr als 6 % und übertraf damit XRP und HBAR, die jeweils etwa 2 % zulegten, wie Daten von CryptoSlate zeigen.
Krypto-ETFs
Diese Entwicklung erfolgt zu einer Zeit, in der die SEC wiederholt Entscheidungen über eine Welle von Altcoin-ETF-Anträgen verschoben hat und ihre vorsichtige Haltung beibehält, selbst nachdem sie im vergangenen Jahr Bitcoin- und Ethereum-Spotfonds genehmigt hatte.
Am 10. September verzögerte die Behörde drei Anträge, darunter BlackRocks Vorschlag für einen Ethereum Staking ETF sowie die Anträge von Franklin Templeton für Spot-Solana- und XRP-Fonds.
Die Verschiebungen verlängern einen umfassenderen Überprüfungsprozess, während die SEC einen generischen Rahmen entwickelt, um zukünftige Genehmigungen zu vereinfachen.
Analysten erwarten, dass die Kommission im Oktober gebündelte Entscheidungen treffen wird, was mit früheren Zyklen übereinstimmt, in denen mehrere Entscheidungen im gleichen Zeitraum getroffen wurden.
Die Behörde prüft derzeit mindestens 92 Krypto-ETF-Vorschläge, was das Ausmaß der Branchennachfrage verdeutlicht.
Der Beitrag „Fidelity und Canary beleben die Kryptomärkte mit DTCC-gelisteten Altcoin-ETFs angesichts SEC-Verzögerungen“ erschien zuerst auf CryptoSlate.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
BCA: Tag der Befreiung 2.0 – Zollpolitik und Ausblick auf die Zwischenwahlen 2026

Alle Augen sind auf Washington gerichtet: Kommt nächste Woche die „Superwoche der Zentralbanken“ mit einer Zinserhöhungswelle der G7?
Angesichts steigender Inflation, geopolitischer Konflikte und Ölpreisen über 100 erlebt die G7-Zentralbanken eine entscheidende Zinsentscheidungswoche. Angetrieben durch eine über den Erwartungen liegende Kerninflation wird von der Federal Reserve die erste Zinserhöhung seit drei Jahren erwartet; die Bank of Japan dürfte die Zinsen auf 1,25 % anheben, den höchsten Stand seit 30 Jahren; auch die hawkische Haltung der Zentralbanken Großbritanniens, Europas und Kanadas wird gleichzeitig verstärkt. Die globale Geldpolitik steht vor einem bedeutenden kollektiven Wendepunkt hin zu einer restriktiveren Ausrichtung.
Wird die Fed die Zinsen „kontinuierlich anheben“? Wird sich der „Straffungszyklus“ der späten 1980er Jahre wiederholen?
Ein Bericht von Citi weist darauf hin, dass das aktuelle makroökonomische Umfeld dem restriktiven Zyklus von 1988-1989 sehr ähnlich ist: Damals blieb die Wirtschaft widerstandsfähig, und der Inflationsdruck baute sich schrittweise auf, bevor die wirtschaftliche Aktivität nachließ und die Politik auf eine Lockerung umschwenkte. Während des restriktiven Zyklus damals erhöhte die Federal Reserve die Zinssätze 16 Mal in Folge.
Erzrivalen vereinen sich selten! Elon Musk und Sam Altman unterstützen Dario Amodeis Aufruf zur globalen Verlangsamung von KI
Anthropic Amodei ruft zu einer weltweiten Verlangsamung von KI auf, und die Rivalen Musk sowie Altman treten überraschend gemeinsam öffentlich für diese Initiative ein. Die drei großen Akteure stimmen darin überein, Dritten „Mitarbeiter-Level“-Bewertungsrechte zu gewähren und eine koordinierte Drosselung umzusetzen; Altman kündigte darüber hinaus direkt an, dass OpenAI dieses Jahr keinen Börsengang anstrebt. Der wütende Rücktritt eines Forschers und das kollektive Ausbrechen unkontrollierbarer KIs entfachten die lang angestaute Panik in der Branche.
