Ausländische Medien: Trump greift mit seinem Einfluss auf die Federal Reserve auch in die regionalen Notenbanken ein
Jinse Finance berichtet unter Berufung auf ausländische Medien, dass die Trump-Regierung derzeit Optionen abwägt, um Einfluss auf die regionalen Federal Reserve Banken zu nehmen und die Auswahlverfahren für die Präsidenten der lokalen Federal Reserve Banken stärker zu überprüfen. Sollte Trumps Entscheidung, das Fed-Vorstandsmitglied Cook zu entlassen, vor Gericht Bestand haben, hätte er die Möglichkeit, die Mehrheit im siebenköpfigen Federal Reserve Board zu erlangen. Allerdings gehören dem für die Festlegung der Zinssätze zuständigen FOMC auch fünf Präsidenten regionaler Federal Reserve Banken an. Im Gegensatz zu den Fed-Gouverneuren werden diese Präsidenten nicht vom Weißen Haus nominiert und müssen auch nicht vom Senat bestätigt werden. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person erklärte, dass Trumps Erklärung am späten Montagabend diese Bedenken verstärkt habe; die Präsidenten der regionalen Federal Reserve Banken hätten daraufhin miteinander telefoniert, um zu besprechen, was die Entlassung von Cook für sie bedeuten könnte. Ein Insider betonte, dass das Ziel der Regierung nicht darin bestehe, die Zentralbank stärker auf einen dovish Kurs zu bringen, sondern vielmehr darin, zu überprüfen, wie die regionalen Präsidenten ausgewählt werden, da sie keiner Bestätigung durch den Senat bedürfen.
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