Ökonom: Die Politisierung der US-Notenbank nimmt zu
Laut einem Bericht von Jinse Finance erklärte Su-Lin Wong, Chefökonomin für Australien und Neuseeland bei RBC Capital Markets, dass die Politisierung der US-Notenbank in den vergangenen Monaten zugenommen habe, was die Risikoprämie in den Vereinigten Staaten weiter erhöht habe. Steigende Haushaltsdefizite und Schulden, unvorhersehbare Regierungsmaßnahmen sowie eine Neubewertung des US-Dollar-Engagements durch Investoren hätten allesamt zu dieser Prämie beigetragen. Obwohl die reflexartige Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen rund um Cook einen leicht positiven Einfluss auf die kurzfristigen Renditen von US-Staatsanleihen hatte, dürfte dieser Effekt nicht anhalten, falls die Federal Reserve unter Druck einer Trump-Regierung letztlich nachgibt und die Zinsen senkt, während die Inflation weiterhin hoch bleibt.
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