EU bereitet 100-Milliarden-Euro-Notfallplan gegen 30-prozentige US-Zölle vor
BlockBeats News, 23. Juli — Laut Berichten ausländischer Medien plant die Europäische Union, im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen und falls US-Präsident Trump seine Drohung wahrmacht, ab dem 1. August einen 30-prozentigen Zoll auf die meisten EU-Exporte zu erheben, umgehend einen 30-prozentigen Zoll auf US-Waren im Wert von rund 100 Milliarden Euro (etwa 117 Milliarden US-Dollar) zu verhängen. Ein Sprecher der Europäischen Kommission erklärte am Mittwoch, dass die EU im Rahmen der ersten Gegenmaßnahmen die bereits genehmigte Zollliste für US-Waren im Wert von 21 Milliarden Euro mit einer zuvor vorgeschlagenen Liste für weitere 72 Milliarden Euro an US-Produkten zu einem umfassenden Paket zusammenführen wird.
Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, berichten, dass US-Exporte – darunter Boeing-Flugzeuge, in den USA hergestellte Autos und Industrieprodukte wie Bourbon-Whiskey – mit Zöllen in Höhe des von Trump angedrohten Satzes von 30 Prozent belegt werden sollen. Diese Quellen gaben an, dass die Zölle bereits im nächsten Monat in Kraft treten könnten, sofern die Verhandlungen scheitern und die USA ihre Maßnahmen nach Ablauf der Frist im August umsetzen. Ein Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, sagte, dass Berlin im Falle einer ausbleibenden Einigung sogar bereit sei, die Aktivierung des „Anti-Coercion Instrument“ (ACI) der EU zu unterstützen. Dieses Instrument würde jedoch nur eingesetzt, wenn keine Einigung erzielt werden kann. (Jin10)
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