Die Inflationserwartungen in den USA für Juli sinken weiter, das Verbrauchervertrauen bleibt weitgehend unverändert
BlockBeats News, 18. Juli — Joanne Hsu, Direktorin der Verbraucherstudie der Universität Michigan, erklärte, dass das Verbrauchervertrauen in den USA im Vergleich zum Juni kaum verändert sei und leicht um etwa einen Punkt auf 61,8 gestiegen ist. Obwohl der Index ein Fünfmonatshoch erreichte, liegt er immer noch etwa 16 % unter dem Wert von Dezember 2024 und deutlich unter dem historischen Durchschnitt. Es ist unwahrscheinlich, dass die Verbraucher ihr Vertrauen in die Wirtschaft zurückgewinnen, es sei denn, sie sind davon überzeugt, dass die Inflation sich nicht weiter verschlechtern wird – beispielsweise, wenn sich die Handelspolitik in absehbarer Zeit stabilisiert.
Die aktuellen Umfrageergebnisse zeigen kaum Hinweise darauf, dass andere politische Veränderungen, einschließlich der kürzlich verabschiedeten Steuer- und Ausgabengesetze, einen signifikanten Einfluss auf das Verbrauchervertrauen hatten. Die Inflationserwartungen für das kommende Jahr sind den zweiten Monat in Folge gesunken, von 5,0 % im Vormonat auf 4,4 % in diesem Monat.
Die langfristigen Inflationserwartungen sind den dritten Monat in Folge zurückgegangen, von 4,0 % im Juni auf 3,6 % im Juli. Beide Indizes befinden sich auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2025, liegen jedoch weiterhin über dem Wert von Dezember 2024, was darauf hindeutet, dass die Verbraucher nach wie vor ein erhebliches Risiko steigender Inflation in der Zukunft sehen. (Jin10)
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Als Antwort auf die „Welle des Hasses“ gegen Rechenzentren sagt Trump: Amerikaner, die dagegen sind, werden „am Ende zurückbleiben und arm sein“
Der US-Präsident Trump hat öffentlich die Errichtung von Rechenzentren unterstützt und gewarnt, dass eine Verlangsamung beim Aufbau der KI-Infrastruktur dazu führen könnte, dass andere Länder die USA überholen. Innerhalb der Republikanischen Partei gibt es jedoch aufgrund des Wahlkampfdrucks vermehrt Abweichler, und Abgeordnete in mehreren Bundesstaaten haben entsprechende Projekte gestoppt. Inzwischen wurden in den USA bereits Dutzende Rechenzentrumsprojekte aufgrund lokalen Widerstands auf Eis gelegt, wobei Investitionen in Höhe von rund 150 Milliarden US-Dollar betroffen sind.
Die Aktienmärkte in Japan und Südkorea eröffneten am Dienstag mit Verlusten.

