VanEck: Investoren äußern Unzufriedenheit über „überhöhte“ Vorstandsvergütungen bei Bitcoin-Mining-Unternehmen
Laut den neuesten Untersuchungen der Vermögensverwaltungsgesellschaft VanEck liegt die Vergütung von Führungskräften in der US-Bitcoin-Mining-Branche deutlich über der ihrer Kollegen aus den Bereichen Informationstechnologie und Energie. Hauptgrund dafür sind großzügige Aktienanreizprogramme – ein Umstand, gegen den sich die Aktionäre nun zur Wehr setzen. Trotz dieser „aggressiven Vergütungspläne“ zeigen sich die Aktionäre der Bitcoin-Mining-Unternehmen weiterhin „unzufrieden“, wie Matthew Sigel, Leiter der Digital Asset Research bei VanEck, und Investmentanalyst Nathaniel Frankovitz am Donnerstag in einem Bericht feststellten. Die Forscher fanden heraus, dass die durchschnittliche Zustimmungsquote der Aktionäre zu Vergütungsvorschlägen für Führungskräfte lediglich 64 % betrug, verglichen mit etwa 90 % bei Unternehmen aus den S&P 500- und Russell 3000-Indizes. „Diese Skepsis scheint berechtigt. Mining-Führungskräfte gewähren sich weiterhin übermäßige Aktienpakete, die den Wert für die Aktionäre verwässern und es versäumen, die Vergütung verlässlich an eine langfristige Wertschöpfung zu koppeln“, fügten sie hinzu.
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